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Wheel-Drums

D 2018, 1:24 min.

Marie Gavois  30.01.–26.02.2022  |   Monatlich wechselnde Ausstellungen

3D photogrammetries: 

mouse wheel / 2 fingers - min. /max. view

touch & drag to rotate


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Alphabet, Ladder, Wall

D 2021, melting paper, photogrammetry 3D 

Brückenstipendium der HKST 

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3

De-weaving My Thoughts

D 2021, melting paper, photogrammetry 3D 

Brückenstipendium der HKST 

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4

Interview mit einer Autobahn

Zeichnung /Pigmentdruck, Bildserie 

- seit 2009 - 

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5

Autobahn-0021

Collage /Pigmentdruck, 2020

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Ich htte gerne den Anfangsbuchstaben von… 

Nhmaschinenzeichnung auf Baumwolle, 2017

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Kreisverkehr

D 2021, 0:31 min 

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a b o u t :


Michel Klöfkorn lebt und arbeitet als freier Künstler in Frankfurt und Duisburg. Sein Thema ist das Weben und Entweben von Bildern. Er ist Absolvent der Filmklasse bei Helmut Herbst an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach. 


„Entschuldigung, sie parken auf meinem Unterarm.“

Ausgehend von skulpturalen Ideen, beweglichen Collagen und hörbaren Zeichnungen entwirft er meist kurze Filme. Für die Online-Ausstellung „Interview mit einer Autobahn“ greift der auch als Tonmeister für Dokumentarfilm arbeitende Künstler ein Thema auf, das sein Schaffen seit fast zwei Jahrzehnten begleitet:

„Wieso nur haben wir die Gestaltung unserer Gesellschaft dem Automobil überlassen?“


Ja wieso denn nicht? 

Um es mit Georg Seeslens Worten zu sagen: 

„Das Schönste an Deutschland ist die Autobahn."


Klöfkorn präsentiert eine Serie von Propaganda-zeichnungen, die 2009 in einem Schaukasten der Egenolffstraße im Frankfurter Nordend im monatlichen Wechsel präsentiert wurden. Bis die Glasscheibe des Schaukastens eingeschlagen wurde.

In seiner Kunst hat Klöfkorn die Digitalisierung, die Verkehrswende, die Entmilitarisierung, die Gleichstellung usw, usf. bereits vor 20 Jahren vollzogen.


Klöfkorn lädt zum Spaziergang der visuellen Analphabeten. Mit dem Aktenvernichter schreddert er 2016 hundert Plakate eines Literaturfestivals und collagiert daraus eine Wand der Buchstaben, die uns auffordert, das Alphabet neu zuerkennen. #relearning the alphabet#  


Klöfkorn umkreist das Thema der Galerie. Er fällt sich selbst ins Wort. Wer Rewe oder SPD gewählt hat, kann nicht bereit sein für eine Utopie und der Rest gehört in Therapie. Wer hat denn Zeit für Utopien ? Seine Arbeiten thematisieren wenn auch nicht vordergründig das Leben in der industriellen Massengesellschaft. 


Immer wieder taucht der Autoreifen als Artefact in seinen Arbeiten auf. Sei es visuell oder als Toncollage. So ließ er in Performances eine Opernsängerin die Fahrkünste eines Stuntfahrers singend kommentieren oder er fahrt mit seinem Fahrrad in einer halben Stunde an den Rand der Atmosphäre. Es sind nur 14 km. 


In einer aktuellen Arbeit von 2021 verwebt er das Abbild eines Reifenprofils mit sich selbst. Die raumgreifende Papierarbeit bleibt unvollendet und somit offen für zukünftige Fragestellungen. Wer genau hinsieht, erkennt Fragmente von Landkarten oder Konsumartefakten, die sich in das Hightech_gewebe-Autoreifenprofil hinein- oder herausarbeiten. Der Arbeitsprozess ist offen gelegt.

Wird hier gewoben oder bereits entwoben? 


https://michelkornblog.wordpress.com 


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Screenings/Performances/Installation (sel.)

2021   Volkstheater Wien

Steirischer Herbst

„Frauenfilmfestival Dortmund/ Köln“

„Internationale Kurzfilmtage Oberhausen“

„Saasfee box pavillion“, Frankfurt

„Moers Jazz festival“

Store for rent Gallery NY 11211

2020   Kunstverein Duisburg  „Living in a tableau vivant“

Filmwinter Stuttgart „a glass of poisoned orange juice“

2019  „What is Germany ?“ Zollamt Frankfurt/Main

„Revoltfilm_festival“ Harun Farocki Institut, Berlin

2018   Filmprogramm der Ruhrtriennale, Bochum

„zipper conversation #3“ Marabou Parken, Stockholm/SE

VideoX, Zürich

2017  „what if“ saasfee pavillion, Frankfurt****

Loris Galerie, Berlin      

2016  „Punto y Raya”- abstract film ZKM Karlsruhe 

“Von der Chemie zur Cloud” Werkleitz, Leuna    

2015  „Spring break Art Show“  Post Office Manhattan

 „New Frankfurt Internationals“ Kunstverein Frankfurt, Wiesbaden

Johannesburg art fair „Oberhausen on tour“

Goethe-institute San Francisco, Washington 

2014  „The art of pop video“ Museum für angewandte Kunst, Köln

Kunstraum München/ Verein für aktuelle Kunst und Kritik

2013   Invideo collection, Milano

Fylkingen, New Music and Intermedia Art, Stockholm (SE)

2012   Maison de l´unesco/ les nuit en or/ Paris

Transmediale/ HDK Berlin

2011   Kurzfilmtage Oberhausen

Evangelische Stadtakademie, Frankfurt

2010   Eyelevel gallery/ Halifax

14th International Short Film Festival/ Tehran


Awards (selection ) :

2017   Centaur-Film Prize, Message to Man, St.Petersburg

2013   1822 Kunstpreis der Stadtsparkasse Frankfurt

2012   Deutscher Filmpreis, Lola

2005   Publikumspreis der Triennale Kleinskulptur, Fellbach

2004  Deutscher Filmpreis, Lola, Animationsfilm     

1997  Motormusic award, MTV


Stipendien/ Förderungen:

2021  Brückenstipendium der HKST Hess.Kulturstiftung

2019  IKF/ individuelle Künstlerförderung ecce/ NRW

2014  BKM/ FFA

2013  Atelierstipendium Stadt Frankfurt 

2007  BKM/ FFA

2003  Hessische Filmförderung

2001  Preis der Frankfurter Künstlerhilfe.eV

1997  Johannes Mosbach-stiftung Offenbach


Retroperspektiven/ Gesamtwerkschauen:

2020   33. Filmwinter Stuttgart

2018   Kurzfilmfest Köln

2015   Cinema Nova Bruxelles

2013   B3 Biennale des bewegten Bildes, Frankfurt

2012  „Villa Minimo“ Kunstverein Hannover

2011   c/o Robert Breer Museum Tinguely, Basel

2011   DOK Leipzig/ Filmkunstmesse

2009   Malsehn/ Orfeo Kino, Frankfurt





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