Michel Klöfkorn   02.01. - 29.01.2022    |   Monatlich wechselnde Ausstellungen

Instagram @panremis.de/

Isolation Post

23 postcards

01 Schreital rot / postcard, 2021
01 Schreital rot / postcard, 2021

1


Schreital

2021

2


Cheech (yellow) and Chong (red)

2021

3


Untitled (film still)

2021

4


Kuhgehschüsser Eierkopf (film still)

2021

5


Wolkenaufzug 3

2021



6


Wolkenaufzug (für B)

2021

7


Manmade 1

watercolored, 2021

8


Manmade 2

watercolored, 2021

9


Manmade 3

watercolored, 2021

10


Untitled

watercolored, 2021



11


Heliotropic Snowplow

2021

12


Glaskörperflocken

watercolored, 2021

13


Ohne Titel – wurmbefallen

watercolored, 2021

14


Who’s Afraid Of...

watercolored, 2021

15


Minimal Abstract Intervention

watercolored, 2021



16


Apresski (extinction)

2021

17


Mother (Oh) Well

2020

18


Cellulose, Stein und Eisen

2021

19


Ohne Titel (Preisschild)

2021

20


Barbarism Begins At Home

2021


21


Ohne Titel (Seilschaften)

watercolored, 2021

22


Aufi und Abi

2020

23


Intensive Exchange Of Views

2021






about:

     D    /    EN     



Zahlreiche Beschreibungen unserer Lebenswirklichkeit in der Pandemie lassen sich auf nahezu groteske Weise mit dem Bild der Seilbahn assoziieren. Individuen werden abgekapselt, in Isolation versetzt, in eine Art Schwebezustand, in fortwährender Abhängigkeit von Entscheidungen und Entwicklungen, die nicht in den eigenen Händen liegen. Und unter den Füssen droht immer der Abgrund des schweren Verlaufs.


Für Jörg Hofmann war der Griff zur Seilbahn-Karte als künstlerisches Medium auch deshalb naheliegend. Die von ihm seit 2020 bearbeiteten Karten changieren zwischen strenger Abstraktion und symbolhafter Form. Gravuren, Linien und Risse in der Fotoschicht sind die wichtigsten Gestaltungsmittel. Sie entstehen mit Hilfe von Cuttern, selbstgebauten Doppelcuttern und durch Zufall, je nachdem wie sich die Fotoschicht vom Papieruntergrund ablösen lässt. 

Die in kontemplativer Abgeschiedenheit vorgenommene Bearbeitung trivialer Grußkarten führte ihn auf mäandernde Gedankenwege. Sie umkreisten weitläufig die Pandemie, den Zustand des Planeten und den menschlichen Umgang mit ihm. Sind die entstandenen Karten Zeugen dieser Selbstgespräche oder Dokumente einer sich selbst verletzenden Welt? 



     D    /    EN     



Numerous descriptions of our real life in the pandemic can be associated with the image of the cable car in an almost grotesque way. Individuals are encapsulated, placed in isolation, in a kind of limbo, in constant dependence on decisions and developments that are not in their own hands. And the abyss of the difficult course always threatens under your feet.


For Jörg Hofmann, the use of the cable car map as an artistic medium was therefore an obvious choice. The cards he has been working on since 2020 oscillate between strict abstraction and symbolic form. Engravings, lines and cracks in the photo layer are the most important design elements. They are created with the help of cutters, self-made double cutters and by chance, depending on how the photo layer can be removed from the paper background.

The processing of trivial greeting cards in contemplative seclusion led him on meandering paths of thought. They widely circled the pandemic, the state of the planet, and human dealings with it. Are the resulting cards witnesses to this self-talk or documents from a self-harming world? 



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img-artist

Jörg R. Hofmann, geboren in Frankfurt am Main, studierte bis 1993 an der HfG Offenbach freie Gestaltung u.a. bei Adam Jankowski und Wolfgang Luy sowie für ein Gastjahr bei Georg Herold an der Städelschule. 

Bis 1997 war er mit Objekten und Installationen an diversen Einzel- und Gruppen-Ausstellungen beteiligt, unter anderem im (SaasFee) Projektraum Arosa 2000 sowie als Mitglied und Kurator des Fahrradhalle Kollektivs. Seit 1996 arbeitete er als Texter und Autor für verschiedene Agenturen und Auftraggeber. Seit den 10erJahren ist er vermehrt bildnerisch tätig, leitete z.B. Gestaltungs-Kurse am Hochbegabtenzentrum (Frankfurt) oder schuf Wand-Installationen im Kulturzentrum Hafen 2. 2020 und 2021 entwarf er Kinderbücher, schuf Werke bzw. Serien, die er im Rahmen von Pop-Up Ausstellungen und zuletzt auf Instagram @ipihofmann zeigte.




Exhibitions, activities (selected):


2021 und 2020 Trainingsgruppe ... , Am Seehofpark, Frankfurt

2015 - 2018 Wandinstallation (Einzel), Hafen 2, Offenbach

1997 Homebase Open 1997 - Subversion durch Schlock, Lenzenbrunn

IPI präsentiert Silo, Hamburg

IPI, Künstlerhaus Weidenallee, Hamburg (1997)

1996 IPI, Arosa 2000, Frankfurt, (1996; Einzel)

1995 Linke Gerade Rechter Haken, Fahrradhalle, Offenbach (Kurator)

1992 Da fahren wir hin, Galerie Lukas & Hoffmann, Berlin

Zwischennutzung, Raiffeisenhalle Frankfurt



 – Postkarten – Preise auf Anfrage – 






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